MITARBEITERTRANSPORT
Dispo-Workshop zur Arbeitsaufteilung
Es bleibt bei „Alle machen alles“ – aber mit Optimierungen

Anfang April trafen sich die sechs Disponenten der Spedition Schwarz in Herbrechtingen zu einem Team-Workshop zum Thema Arbeitsaufteilung. Geleitet wurde die Runde vom operativen Speditionsleiter Michael Hütter und von Schwarz Transport-Chef Oliver Ocker. Um diese Fragen ging es: Welche Aufgaben haben wir und was gehört dazu? Ist die aktuelle Form der Arbeitsaufteilung innerhalb der Disposition die optimale Lösung? Welche anderen Möglichkeiten gibt es? Wo steckt Verbesserungspotenzial?
Gemeinsam verglichen die Teilnehmenden verschiedene Modelle der Arbeitsaufteilung: keine Aufteilung – jeder disponiert alle Arten von Transporten – oder eine Aufteilung nach Kunden, Fahrern, Fahrzeugen, Relationen oder Fachthemen. Derzeit verfährt die Dispo in Herbrechtingen nach dem Modell „Alle machen alles“. Im gegenseitigen Austausch stellte sich heraus, dass dieses Modell grundsätzlich bestehen bleiben sollte. Dafür sprechen eine große Flexibilität sowie die gegenseitige Kontrolle und Unterstützung. Betrachtet wurden aber auch die Nachteile einer fehlenden Spezialisierung wie zum Beispiel Reibungsverluste, eine große Menge von Basisanforderungen für alle und gegebenenfalls eine geringere Kompetenztiefe bei speziellen Themen.
Wir haben festgestellt, dass wir noch mehr systemunterstützende Lösungen brauchen
Transportchef Oliver Ocker


Mehr systemunterstützende Lösungen
Die Disponenten kamen überein, eine Mischform zu wählen, bei der weiterhin jeder grundsätzlich alle Transporte disponieren kann, darüber hinaus aber vorrangige Ansprechpartner für bestimmte Themen bestimmt werden. „Wir haben zudem festgestellt, dass wir noch mehr systemunterstützende Lösungen brauchen, damit nichts vergessen wird und es zu keinen Überschneidungen kommt“, sagt Transport-Chef Oliver Ocker. Hierzu gebe es zwischenzeitlich schon eine Lösung, die ab Dezember den Testbetrieb aufnehmen soll.








































